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Comic Friedenstaube
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Tom Bunk: Details aus Poster zur CONFINTEA V (Detail), 1997 ComicBank
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Probenarbeit zu Quickly, 1997, Foto: Nele Lipp Quickly Probe Probenarbeit zu Quickly, 1997, Foto: Nele Lipp
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Quickly: Foto: Nele Lipp Quicky Auftritt Quickly: Foto: Nele Lipp
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Die Tänzer*innen kommen aus dem Lift, Foto: Nele Lipp Aus dem Lift Die Tänzer*innen kommen aus dem Lift, Foto: Nele Lipp
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Tanz im Foyer, Foto: Nele Lipp Im Foyer Tanz im Foyer, Foto: Nele Lipp
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Tanz in der Cafeteria, Foto: Nele Lipp In der Cafeteria Tanz in der Cafeteria, Foto: Nele Lipp
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Installation zum Thema Gesundheit, Foto: Nele Lipp Installation Installation zum Thema Gesundheit, Foto: Nele Lipp
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Installation zum Thema Alphabetisierung, Foto: Nele Lipp Installation Alphabet Installation zum Thema Alphabetisierung, Foto: Nele Lipp
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Teilnehmerliste, männlich/weiblich in Sand geschrieben, Foto: Nele Lipp (Ergebnis: 90% männliche Teilnehmer) Zählen Teilnehmerliste, männlich/weiblich in Sand geschrieben, Foto: Nele Lipp (Ergebnis: 90% männliche Teilnehmer)
Titel
Quickly
Untertitel
Szenenische Kommentare zum Zustand der Welt
Jahr
Ort
Veranstaltungsort
Beschreibung
Die TanzPerformance entstand im Auftrag des UNESCO-Instituts für lebenslanges Lernen in Hamburg und wurde zur Eröffnung der Fifth International Conference on Adult Education (CONFINTEA V) im großen Saal des Congress Center Hamburg (CCH)gezeigt. Thema war die die Bekämpfung von Armut, Analphabetismus und Krieg. Ein im Mail-Dialog mit dem New Yorker Comiczeichner Tom Bunk entstandenes Poster begleitete die Auftritte auf der Bühne und im Foyer des CCH neben den für das Foyer geschaffenen Daily changing Installations.
Die Objekte, eine rollende Schulbank und eine Friedenstaube auf Rädern, wurden im Atelier Schöner Schein hergestellt. Die Musik bestand Liebligssongs der Darsteller, gemischt mit dem, was zufällig gerade im Radio zu hören war.
Eine für die Aufführung gebaute dreisitzige Schulbank auf Rädern mit Wandtafeln als Rückenlehnen ließ sich, parallel zu den auf dem Poster Dargestellten Szenen, mit den Füssen vorwärts, rückwärts und in Kreisformationen bewegen und durch verschiedene tänzerisch dargestellte Szenerien fahren, während dazwischen immer wieder ein Kind lief, das eine Friedenstaube hinter sich herzog.
In den Kaffeepausen der Konferenz mischten sich, als zweites Element von Quickly, die sechs Tänzer*innen, ausgestattet mit Ghettoblastern, im Foyer des CCH zwischen die Kongressteilnehmer und setzten die Tanz-Performance aus dem Lift kommend sitzend, stehend, gehend und tanzend in immer neuen Variationen fort.
Als drittes Element von Quickly gab es die Daily changing Installation, eine jeweils kleine Präsentation von Objekten zu Themen des Kongresses, in der die rollende Schulbank wieder auftauchte, aber auch ein frauenärztlicher Untersuchungsstuhl, ein Tarnnetz, Ungezieferfallen Lehrmaterial zur Alphabetisierung etc.
Am letzten Tag wurde eine in den Sand geschriebene Strichliste zum Anteil der Männer und Frauen unter den Tagungsteilnehmern (nun-equal-status of gender) geführt.