Titel
Dartington Hall 1925-1939. Drehscheibe der Kulturen für eine friedliche Welt
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Klappentext
Als nach dem Ersten Weltkrieg und der kurzen demokratischen Phase der Weimarer Republik in Deutschland aus einem Gemenge von Jugendbewegung, Rassenlehre und Nationalismus eine völkische Bewegung entstand, entfaltete sich zur gleichen Zeit in Südengland ein von Humanismus und Pazifismus geprägtes Modell für einen weltumspannenden Frieden.
Eine Amerikanerin und ein Engländer, beide mit weitreichenden internationalen Kontakten, gründeten in Dartington Hall, Südengland, einen modellhaften Ort des Zusammenlebens, an dem bewiesen werden sollte, dass die Menschen friedensfähig sind, wenn ihnen die richtigen und das heißt ganzheitliche und demokratische Wege dafür gezeigt werden.
Ihre experimentelle Initiative, in der Politik, Ökonomie, Soziales und Kulturelles eng miteinander verschränkt waren, ging im Wesentlichen mit dem Zweiten Weltkrieg unter, blieb aber nicht ohne Nachwirkungen.
Diese erste deutschsprachige Würdigung möchte zu einer aufmerksamen Auseinandersetzung mit den prägenden Jahren, die von Dartington Hall und dessen Hoffnungen und Impulsen ausgingen, anregen.
Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geiste der Menschen verankert werden.
Präambel der UNESCO, 1945
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