Die Tanzperformance stand neben einer Reihe von Vorträgen im Kontext der Tagung „Understanding Museums II / Platons Höhle. Eine Tagung über das Wahrnehmen und Erkennen im Medienzeitalter", das die Evangelische Akademie Iserlohn und das Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen veranstaltet hatten.
Zwei Personen agierten auf einem teilverspiegelten Rasterfeld. Hinter ihnen als Metapher des Bildschirms eine elastische Fläche, in der sich sowohl sie als auch Symbole des Weltgeschehens, Persönliches und Überpersönliches in sekundenhaften Erscheinungen zeigten. Die Weltkugel als Computermaus und Schlafbrillen, die sie zu blinden Tänzern inmitten dynamischer Geschehnisse machten, waren die Requisiten. Ihre Anzüge waren, zwischen Schönheit und Fesselung changierend, mit elektronischen Elementen besetzt.
Zu ihrem fragmentarischen Tanzbewegungen erklangen CNN-Nachrichten und Andeutungen von Klängen aus Computerspielen.