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Vorspiel: Nele Lipp: Foto: Willi Wirtz-Ebinal Nele Vorspiel Vorspiel: Nele Lipp: Foto: Willi Wirtz-Ebinal
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Blinder Streit um die Welt: Anna Grover und Ruth Holstein, Foto: Anja Beutler Blinder Streit um die Welt Blinder Streit um die Welt: Anna Grover und Ruth Holstein, Foto: Anja Beutler
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Reichtum regiert? Bogdan Bogdanov und Ruth Holstein, Foto: Anja Beutler Reichtum regiert? Reichtum regiert? Bogdan Bogdanov und Ruth Holstein, Foto: Anja Beutler
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Die Natur bezwingen? Ruth Holstein, Bella Boldt, Foto: Anja Beutler Natur bezwingen? Die Natur bezwingen? Ruth Holstein, Bella Boldt, Foto: Anja Beutler
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Betten des Todes, Foto: Anja Beutler Betten des Todes Betten des Todes, Foto: Anja Beutler
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Wohin? Foto: Anja Beutler Wohin? Wohin? Foto: Anja Beutler
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Säckchen für die Abgabe der Handys, Foto: Willi Wirtz-Ebinal Handysäckchen Säckchen für die Abgabe der Handys, Foto: Willi Wirtz-Ebinal
Titel
O Tempora O Mores
Untertitel
Grand Defilée des Masques
Jahr
Ort
Veranstaltungsort
Beschreibung
O TEMPORA O MORES ist nicht nur ein Zitat von Marcus Tullius Cicero, das den Wandel der Sitten benennt, sondern auch die Bezeichnung eines Spähprogramms der Briten, das auch die NASA eine Zeit lang nutzte.
Anlässlich des 20. Jubiläums von KOÏNZI-DANCE e.V. entstand als Destillat der von Nele Lipp/KOÏNZI-DANCE e.V. geschaffenen Aufführungen eine Maskentanz-Performance in die zusätzlich Bezüge zu Zeitgenössischem eingebaut waren. Dabei kamen Masken und Requisiten zum Einsatz, die für Das Tuch, No entrance – Kein Eintritt – Entrée interdite, Fliessender Stillstand und BodyBuildings entwickelt worden waren.
Es tanzten Bogdan Bogdanov, Bella Boldt, Nicole Giessler, Anna Grover, Ruth Holstein und die Kinder Henriette Lipp und Paul Richter. Eine Komposition dazu schuf Wittwulf Y Malik.
Zu der Aufführung gehörten mit 14 verschiedenen Zitaten zum Handymissbrauch bestickte Leinentäschchen, in die die Zuschauer vor der Aufführung ihre Geräte geben mussten, da sie sonst nicht eingelassen wurden.
Warum begann die Tanzperformance nicht? Alle Darsteller kopfkrank?
Die Masken und Objekte der Tanz-Performance bildeten die jeweils in ihnen verkörperten Themenfelder wie Koinzidenzen im Zusammenspiel der Kunstformen und Verweisen auf die Dämonien von Besitzstreben und Kriegshandlungen und waren die Ausgangspunkte des Grand Defilée des Masques. Dazu kamen ständige Unterbrechungen und Ablenkungen des Tanzgeschehens durch das Klingeln von Handys und das Auftauchen einer rotgewandeten diktatorischen Herrscherfigur.
Film:
Die Aufführung wurde von Heidemarie Härtel und Mitarbeiter*innen des Deutschen Tanzfilminstituts gefilmt und geschnitten.
Dauer
60'