Im Rahmen einer Ausstellung über eine die Friedensinitiative in Dartington Hall, Devon, England (1925-1939) wurde zur Finissage ein zweiter Teil zum Ferdy-Projekt (-> Ferdyfilm I) gezeigt. Die Tanz-Performance wurde von Heidemarie Härtel, assistiert von Mitarbeitern des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen, gefilmt und geschnitten. Es tanzten Anja Grover und Nicole Gießler. Begleitet wurden sie von der Sängerin Corinna Meyer Esche, die dazu ein „Klapperrad“ mit seinen neun verschiedenen Phrasen bediente, das der Designer Chup Friemert schuf und für die Tanz-Performance zur Verfügung stellte. Der Gestaltung des Instruments liegt die Clapping Music von Steve Reich zugrunde.
In diesem Film werden die Streitereien handgreiflicher und betreffen nicht nur die Gesichtsmuskeln, sondern von den Füßen bis zum Kopf alle Körperteile. Die Köpfe, Gesichter und Haare der Streitenden stecken in Ferdy II in Strumpfmasken, Strumpfmasken, die enerseits an die Schlafmütze des „Deutschen Michel“, andererseits an Narrenkappen erinnern sollen.