Per Zufall fiel uns ein Konvolut von Kostümentwürfen in die Hände. Sie waren 1913 bis 1920 von Doris Boeckmann für die Hamburger Tänzerinnen Gertrud und Ursula Falke und ihre Schüler*innen gemacht waren. Das Besondere an ihnen war, dass sie nicht nur die Kostüme, sondern dynamische Momente der Tänze darstellten. Damit inspirierten sie uns dazu, improvisierende Ännährungen an Tänze auszuprobieren, die mehr als hundert Jahre zurückliegen und deren Besonderheit darin lag, dass sie zum Teil während des Ersten Weltkrieges aufgeführt wurden. Zur Aufführung wird eine Ausstellung stattfinden und eine Publikation erscheinen, in der die "Hamburger Trilogie" zusammenfassend dargestellt wird.