Die Idee zur genreübergreifenden künstlerischen Aktion entstand 1983 während der museumspädagogischen Tagung „Vivre les musées“ im Palais des Beaux-Arts in Lille, in dem größten französischen Kunstmuseum außerhalb von Paris, und dort vor dem wohl kleinsten ausgestellten Gemälde, einem Genrebild des 17. Jahrhunderts, auf dem Menschen dargestellt waren, die offensichtlich froren und mit allen Mitteln versuchten, dem entgegenzuwirken. – Auch in dem Museum selbst war es kalt. Das Bild in meditativem Stillstand zu erschließen, erzeugte körperliches Unbehagen. […]

Grundlage der inter- bzw. transdisziplinären Ausrichtung von KOÏNZI-DANCE bildeten Ertanzte Bilder – barfuß im Museum an der Hamburger Kunsthalle. Es handelte sich um systematisch aufgebaute museumspädagogische Workshops, welche Wahrnehmungsmöglichkeiten öffneten, die Gesehenes und körperlich Erfahrenes miteinander verbanden. In ihnen wurde Sehen, Tanzen, Zeichnen und plastisches Gestalten in einem kohärenten Gestaltungs- und Erkenntnisprozess zusammengeführt. read more

Zunächst wurden Tagungen ausgerichtet, die sich aus BodyBuildings, der letzten TanzPerformance der Trilogie ergaben. Das Thema Tanz und Architektur sollte damit vertieft werden und nach und nach wurde deutlich, wie viele Aspekte in dieser Thematik stecken. Es entstand die jährlich stattfindende Tagungsreihe *BAU *KÖRPER *BEWEGUNG daraus, die sieben Jahre lang fortgeführt wurde. read more

Der Verein KOÏNZI-DANCE e.V., wurde 1997 gegründet. Er entstand aus kunstpädagogischer Arbeit, die zur Gründung einer als Transformance Company bezeichneten Gruppe von Tänzern und Tanzpädagogen führte. Aus ihr entwickelte sich ein Veranstaltungskonzept mit interdisziplinärer Ausrichtung, dessen Tätigkeit mit der Organisation von zwei Gastspielen begann. Das erste fand in den Räumen der B12, einer freien Bühne am Bullerdeich statt, das zweite im Gebäude der Hamburger Kunsthalle. read more

Im Zusammenhang mit TanzPerformances zeigt KOÏNZI-DANCE oft begleitende Ausstellungen, um den kurzen Zeitspannen der Aufführungen mehr Nachdruck geben und detailreiche Hintergründe dazu entfalten zu können. Gezeigt wurden Arbeiten von dazu eingeladenen Künstlern, und Mitgliedern des Vereins. Im Fall der Hamburger Trilogie handelte§ es sich dann um historisches Material oder um Rekonstruktionen, um diese in der Gegenwart erfahrbar zu machen. Es wurden dabei Grafiken, Gemälde, Objekte, Fotos und Bildschirme mit Filmen oder Projektionen gezeigt. Oft wurden die Betrachter, wie in den Ausstellungen zur Hamburger Trilogie, zur Interaktion aufgefordert. read more

Außer dass Heidemarie Härtel und Mitarbeiter des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen fast alle Tanz-Performances von Nele Lipp / KOïNZI-DANCE e.V. filmisch dokumentierten entstanden ab 2022 Projekte, die nur als Filme geplant waren. read more

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