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Abzeichen gestickt
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Nele Lipp: LIFE Totenmaske LIFE Totenmaske Nele Lipp: LIFE Totenmaske
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LIFE Mumie, 1972 Life Mumie LIFE Mumie, 1972
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Nele Lipp während der Beerdigungszeremonie und die Visitenkarte des Instituts, 1972, Foto: Andreas Wigand Orbitrary Nele Lipp während der Beerdigungszeremonie und die Visitenkarte des Instituts, 1972, Foto: Andreas Wigand
Titel
Life ist tot
Untertitel
Totentanz
Jahr
Ort
Veranstaltungsort
Beschreibung
Noch während ihrer Studienzeit gründete Nele Lipp 1974 ein Kunstprojekt mit dem Namen Institut das letzte Gerücht mit dem Aufbahrungen, Bestattungen, Errichtungen von Denkmälern etc. im Bereich der menschlichen Verständigung vorgenommen wurden.
Life ist tot, die denkwürdigste Veranstaltung des Instituts fand 1974 im Bibliotheksvorraum der Hochschule für Bildende Künste am Lerchenfeld in Hamburg statt.
Das gestickte Abzeichen des Instituts zeigt sieben Stadien eines abgebrannten Streichholz in schwarzem Rahmen.
Die Beisetzungsfeierlichkeit für das Magazin LIFE, dessen Erscheinen gerade eingestellt worden war, fand am Totensonntag um 12h im Bibliotheksvorraum in der Hochschule statt.
Die Zeremonie bestand aus einer vierteiligen Trauerrede, in der nach dem Einschlagen der Sargnägel an den vier Ecken auf das Leben von LIFE zurückgeblickt wurde.
Die Zeremonie würde von Auszügen aus der 6. Sinfonie h-Moll op. 74 (Pathétique) von Pjotr. Iljitsch Tschaikowski begleitet.
Später sollte sich herausstellen, dass es sich nur um einen Scheintot gehandelt hatte. Das Magazin erschein auch weiterhin, allerdings nicht mehr regelmäßig. Das vorläufig letzte und sorgfältig einbalsamierte Exemplar von 1972 wurde in der Bibliothek der HfbK beigesetzt. Beim Umbau der Bibliothek wurde es von Grabschändern zerstört.
Dauer
45'